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Gießkerne

Anwendungen

(R)evolutionäre Gießtechnik für innovative Anwendungen im Aluminiumguss

Bei der Herstellung von Gussteilen werden als Hohlraumplatzhalter beim Gießen im allgemeinen Sandkerne eingesetzt. Sowohl beim Abguss als auch beim Entkernen verursachen die notwendigen organischen Bindersysteme eine erhebliche Rauch- und Gasentwicklung. In den letzten Jahren hat der vom Gesetzgeber geforderte Schutz von Mensch und Umwelt immer mehr an Bedeutung gewonnen, so dass die Umweltverträglichkeit von Gießkernen zu einem entscheidenden Kriterium geworden ist.


Anwendungsbeispiele:

  • Salzringe als verlorene Kerne für den Kolbenguss
  • Salzkerne für Niederdruck-Kokillenguss
  • Rückstandsfreie Entfernung
  • Emissionsfreie Verarbeitung
  • Komplexe Geometrien

Gegenüber der herkömmlichen Arbeitsweise mit Sandkernen bieten Salzkerne die folgenden Vorteile:

  • Gießteilschonende, leichte und rückstandsfreie Kernentfernung
  • Keinerlei Entgasung/Emission beim Gießen und Entkernen
  • Festigkeit und Formstabilität der Kerne
  • Keine Porosität/Gießfehler durch Kerngase

Eine Möglichkeit, um die o. g. umweltpolitischen Kriterien zu erfüllen, ist die Verwendung von Kochsalz als Kernmaterial anstelle von Sand, sowie der Einsatz geeigneter emissionsfreier, anorganischer Bindersysteme. Bei den von der CeramTec entwickelten Salzkernen können alle geforderten Umweltkriterien problemlos und sicher eingehalten werden. Die Kerne sind formstabil und durch die Verwendung spezieller Salzsorten können im Bedarfsfall auch sehr glatte Kernoberflächen eingestellt werden.