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Schmierung

Synoviale Schmierung


In Hüfttotalendoprothesen kommen die drei Schmierzustände
Flüssigkeitsfilmschmierung (A), Mischschmierung (B) und
Grenzschichtschmierung (C) vor. Die besonders glatten und
hydrophilen Oberflächen keramischer Komponenten sorgen dafür,
dass die abriebreduzierenden Schmierzustände (A und B) öfter
erreicht werden als bei anderen Gleitpaarungen.

Wir wissen heute, dass es im künstlichen Hüftgelenk keinen permanenten hydro-dynamischen Schmierungszustand gibt. Der Wechsel von Bewegung und Stillstand sowie häufig einseitige Belastungen verhindern meist die Ausbildung eines durchgängigen Schmierfilms aus Synovialflüssigkeit. Umso entscheidender ist die Abriebfestigkeit der verwendeten Materialien.

 
Gute Benetzbarkeit


Starke Wasserstoffbrücken zwischen der keramischen Oberfläche
und der Synovialflüssigkeit sorgen dafür, dass Keramik deutlich
besser benetzt wird als Metall oder Polyethylen.

Wasserstoff-Brücken zwischen der keramischen Oberfläche und der Synovialflüssigkeit sorgen für eine exzellente Benetzungsfähigkeit und die Ausbildung eines wirksamen Schmierfilms.