Vorteile großer Kugelköpfe
Abriebrate ist unabhängig von Kugelkopfgröße
Es besteht Konsens darüber, dass die Gefahr von Impingement, Subluxation und Luxation beim künstlichen Hüftgelenk mit größerem Bewegungsumfang (Range of Motion = ROM) deutlich abnimmt. Größere Kugelkopfdurchmesser reduzieren diese Risiken. Mit zunehmender Kugelkopfgröße erhöhen sich die ROM und Gelenkstabilität, aber bei der BIOLOX®-Gleitpaarung nicht die Abriebmenge. Bei der keramischen Gleitpaarung ist die Abriebrate unabhängig von dem Kugelkopfdurchmesser, d.h. große Kugelköpfe haben keinen Einfluss auf das Abriebverhalten. Im Vergleich zu anderen Gleitpaarungen gibt es hinsichtlich Abrieb und Verschleiß keine Nachteile für große Kugelkopfdurchmesser. Hauptgrund ist der extrem geringe, unkritische Abrieb und die damit in Zusammenhang stehende Vermeidung von Osteolyse und anderen unerwünschten Körperreaktionen, wie Allergien. BIOLOX®-Keramik löst keine Allergien aus.

Impingement, Subluxation und Dislokation vermeiden. Größere Kugelköpfe bieten mehr Bewegungsumfang (ROM)
Sie können eine Animation (Größerer Bewegungsumfang mit zunehmender Kugelkopfgröße) in den folgenden Formaten herunterladen:
MPEG-1, 3,31 MB
QuickTime, 3,09 MB
RealMedia, 459 KB
Große Kugelköpfe bei identischen Insert-Wandstärken
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass bei der BIOLOX®forte-Gleitpaarung größere Kugelkopfdurchmesser bei einer identischen Pfannengröße realisiert werden können. Im Vergleich zu Polyethylen-Inserts haben BIOLOX®forte-Pfanneneinsätze geringere Wandstärken.
Weiterführende Informationen können Sie der Broschüre „Ihre Entscheidung gegen Abrieb und Osteolyse. Wissenschaftliche Informationen über Gleitpaarungen.“ entnehmen.

