Widerstandsfähigkeit gegenüber
Dreikörperverschleiß

Risikofaktor Dreikörperverschleiß

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Fremdpartikel, wie z.B. Zement-, Metall- oder harte Knochensplitter, können zwischen Artikulationsflächen z.B. eines Metall-Kugelkopfes und Polyethylen-Inserts geraten, Abrieb und Verschleiß verursachen. Diese Fremdpartikel werden in das weichere Polyethylen-Insert hineingedrückt und wirken dort wie Schleifpapier. Dieses erzeugt einen „Sandpapiereffekt“. Die Oberfläche des Metall-Kugelkopfes wird zerkratzt. Die viel rauere Metalloberfläche schleift ihrerseits das Polyethylen-Insert ab. Metalloberflächen zeigen nach einer derartigen Beanspruchung Kratzer verschiedenster Ausprägung, die eine Ursache für den Abrasionsverschleiß sowohl an Polyethylen-Inserts als auch Metall-Inserts darstellen.

Keramik hat hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Dreikörperverschleiß

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Im Gegensatz dazu kann die gegenüber Dreikörperverschleiß unempfindliche, widerstandsfähige Keramikoberfläche nicht zerkratzt werden. Keramik ist nach Diamant das härteste Material und damit deutlich abriebbeständiger als Metall. Deswegen tritt bei Keramik/ Keramik-Gleitpaarungen kaum Verschleiß auf. Fremdpartikel, die zwischen die keramischen Gleitflächen geraten, werden zermahlen ohne die Keramik zu beschädigen. Die Gelenkflüssigkeit spült die Rückstände aus. Auch deshalb werden Keramikimplantate gegenüber Metallimplantaten im Gleitpaarungsbereich als sicherer und zuverlässiger eingeschätzt.

Mehr Informationen dazu finden Sie in der deutschsprachigen Broschüre zu BIOLOX®delta (PDF, 550 KB).