Unterwasserobjekterkennung (Sonartechnik)
Die Bezeichnung "Sonar" kommt aus dem englischen und steht für "sound navigation and ranging".
Gemeint sind damit Systeme, die für die Erkennung, Ortung und Navigation unter Wasser eingesetzt
werden. Die Einsatzgebiete für solche Systeme reichen von einzelnen kleinen Wandlern für
Freizeitboote, die Fische orten oder Hindernisse anzeigen, bis zu professionellen Systemen, die
in großen Schiffen die Wassertiefe orten oder Fischschwärme aufspüren. Für die verschiedenen
Systeme werden piezokeramische Wandler unterschiedlichster Geometrie eingesetzt, die einen
Frequenzbereich von 5 kHz bis 10 MHz abdecken. Es gibt Echolotsysteme, die mit dem gleichen
keramischen Wandler senden und empfangen, aber auch sogenannte Schleppsonare, bei denen Sender
und Empfänger getrennt voneinander teilweise über größere Entfernungen hinweg arbeiten. Für große
Schiffe werden sogenannte Wandlerarrays aufgebaut, die aus einer Vielzahl von piezokeramischen
Einzelplatten bestehen, welche individuell und elektronisch zeitverzögert angesteuert werden können.
Dadurch ist eine elektronische Strahlablenkung realisierbar.
Bauformen: Runde Scheibe, Zylinder, Rechteckige Platte, Kreissegment, Kugelsegment und andere Spezialformen
Werkstoffe: SONOX® P 4, SONOX® P 5, SONOX® P 8

