Füllstandssensoren

Bei Füllstandssensoren gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Messsysteme. Das eine funktioniert über die Laufzeitmessung eines ausgesandten und vom Füllgut reflektierten Luftultraschallimpulses. Besonderer Vorteil ist hier, dass auch der Füllstand von Feststoffen in Silos gemessen werden kann, da das Verfahren "berührungslos" arbeitet. Ein Nachteil dieses Messprinzips ist, dass die Genauigkeit der Messung von den Reflexionseigenschaften des Füllgutes abhängt. Der piezokeramische Wandler ist darauf angewiesen, dass ein bestimmter Teil der abgestrahlten Welle auch wieder bei ihm ankommt. Wird die Wellenfront vom Füllgut zu stark gestreut oder absorbiert, ist keine vernünftige Messung mehr möglich. Ein zweites Messprinzip zur Füllstandsmessung sind die sogenannten Tauchschwinger. Eine Stimmgabel aus Metall wird von einem piezokeramischen Plättchen in ihrer Eigenresonanzfrequenz angeregt. Diese Eigenresonanzfrequenz ist vom umgebenden Medium abhängig. Taucht die Stimmgabel beispielsweise in eine Flüssigkeit oder ein Pulver ein, ändert sich die Resonanzfrequenz des System. Diese Frequenzänderung wird von der Auswerteelektronik erfasst. Der Nachteil dieses Systems ist, dass keine analoge Messung möglich ist, sondern der Sensor nur mitteilt, ob ein bestimmter Pegel über- oder unterschritten ist. Dieses kann man umgehen, wenn man mehrere solcher Sensoren in verschiedenen Höhen in einem Tank positioniert. Der Vorteil des Systems ist, dass vorhandenes Füllgut sehr sicher erkannt wird und der Sensor sehr störunempfindlich ist.

Bauformen: Runde Scheibe, Lochscheiben und Spezialformen

Werkstoffe: SONOX® P 4, SONOX® P 5