Zerstörungsfreie Materialprüfung
Im Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau wird schon seit vielen Jahren nach der Maxime gearbeitet, mit minimalem Werkstoffeinsatz maximale Beanspruchungsfestigkeit zu erzielen. Voraussetzung dazu ist, dass die verwendeten Werkstoffe bzw. Halbzeuge frei von Fehlstellen oder Inhomogenitäten sind. Mit der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung ist eine umfassende Qualitätssicherung im Produktionsprozess möglich. Neben anderen Prüfverfahren besitzt das Reflexionsverfahren die größte industrielle Verbreitung. Dabei wird ein piezokeramischer Wandler entweder direkt oder über ein flüssiges oder festes Koppelmedium mit dem zu prüfenden Werkstück verbunden. Der piezokeramische Wandler strahlt ein Ultraschallwellenpaket in den Prüfkörper ein, wo es entweder an Störstellen/Inhomogenitäten reflektiert wird oder den Prüfkörper ohne Behinderung durchdringt. Reflektierte Schallwellen werden vom gleichen Piezowandler wieder empfangen und zeigen Fehler im Material auf.
Bauformen: Runde Scheibe, rechteckige Platte, quadratische Platte
Werkstoff: SONOX® P 4

